Babak Rafati: Keine Lebensgefahr nach Suizidversuch

by am Montag, 21. November 2011 um 4:17 Uhr

Am Wochenende hat der Selbstmordversuch von FIFA-Schiedsrichter Babak Rafati für Aufregung gesorgt, und das natürlich nicht nur, weil die Partie des 1. FC Köln gegen den FSV Mainz 05 deswegen abgesagt werden musste. Vielmehr ist prompt eine Diskussion darüber entbrannt, ob der Druck auf die Schiedsrichter bzw. die Beteiligten des Sports zu groß geworden ist.

Mittlerweile kann man zumindest einmal aufatmen, denn Babak Rafati soll nach Medienangaben nicht mehr in Lebensgefahr schweben, sodass sich dieser wohl in Kürze zu seinem Suizidversuch äußern kann. Sollte auch Rafati angeben, dass der Druck zu groß für ihn geworden ist, dann könnte es möglicherweise zu einem Umdenken innerhalb der Bundesliga kommen.

Denn nicht nur Schiedsrichter sind mittlerweile stark unter Druck, sondern auch Spieler, Trainer und Manager, was diverse Fälle von Depressionen (Sebastian Deisler), Burnout-Syndrom (Ralf Rangnick) oder gar Selbstmord (Robert Enke) hervorgerufen hat. Dementsprechend dürften sich die Offiziellen überlegen müssen, was man gegen die immer neuen Probleme diesbezüglich unternehmen kann, um weitere Fälle dieser Art vermeiden zu können.